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Bericht Lützen

So’n Stress – Reisebericht eines Clubstempels

Jens-Erik Paul und Kerstin Kinzl

So, da bin ich wieder! Wie bitte? Ihr fragt: wer? Na, ich bitte Euch. Ihr müsst mich doch nun wirklich alle kennen. Ich bin es, der Stempel der SD4Fun-Travellers. Inzwischen müsste doch auch in Eurem Friendshipbook mein Abdruck sein. Denn meine Tänzer haben jetzt schon den zweiten Clubabend veranstaltet und ich habe wieder in unzähligen Massen dieser kleinen Bücher einen Eintrag hinterlassen.

Diesmal waren wir in Lützen. Das liegt zwar ganz in der Nähe von Leipzig, ist aber gerade noch in Sachsen-Anhalt, wie ich gelernt habe. In einem netten Gasthof mitten in der Stadt wurden gleich zwei Club-Abende hintereinander veranstaltet. Denn nach uns kam der Russian Vodka Travel Club. Das war witzig, weil erst ich und dann mein lieber Kollege unsere Stempelabdrücke hinterlassen haben. Bestimmt sind viele unserer Stempel-Fans nur deswegen gekommen. Außerdem wurde auch in jedes ein spezielles Dangle von uns gelegt, den es nur in Lützen gab. Zum Zeitvertreib, bis die Friendshipbooks wieder eingesammelt werden durften, konnte man auch noch ein bisschen tanzen, während mein Mitarbeiterstab wie jedes Mal mit Nussschnecken, Cookies und anderen Leckereien versorgt wurde. Das gönne ich ihnen und danke den Spendern.

Anscheinend brauchen die Tänzer ja immer andere Leute, die ihnen beim Tanzen sagen, was sie machen sollen. In diesem Fall übernahmen das Jürgen R. Weissenborn und Elke Ferchland, zusammen mit unserm Gastcaller Tomáš „Doug“ Machalik. Alle drei haben einen richtig tollen Job gemacht und es war ein sehr schöner gelungener Clubabend.

Nur der Wirt hatte wohl nicht mit solch tanzfreudigen Leuten gerechnet, für die „Pause“ ein Fremdwort ist. Er hatte den großen Saal voll mit Tischen gestellt und nur in der Mitte ein wenig Platz gelassen – zu wenig für alle Tänzer. Doch bevor die ersten Tänzer kamen, war dieses Malheur schon längst behoben. Unsere Kaffeemaschinen, Tortenplatten und Kuchenheber blieben diesmal zu Hause, denn der Wirt hatte für alles gesorgt. So kam auch unsere Kuchencrew zum Tanzen. Und was machten die Squaredancer? Die aßen doch tatsächlich dem Wirt das ganze große Kuchenbuffet leer.

Nach drei Stunden war der Clubabend zu Ende. Aber was war das? Da kam einer auf die Bühne, mit einem Mikrofon um die Ohren. Gehört das neuerdings auch zum Squaredance? Anscheinend, denn einige der Tänzer schnappten sich Stühle und setzten sich vor die Bühne. Dieser Mensch namens Jeppa machte eine Zaubershow! Kartentricks, Knoten in Seile und selbst Zuschauer holt er sich mit auf die Bühne. Leider war die halbe Stunde viel zu schnell um. Mal sehen, ob ich ihn überreden kann, dass er mal wieder auftritt.

Ganz vielen Dank an alle Tänzer, die aus allen Himmelsrichtungen gekommen sind, nur um sich unsere formschönen Einträge zu sichern. Am 2. Oktober werde ich übrigens in Dortmund mein Stempelkissen wieder aufschlagen. Da gibt es die nächste Möglichkeit für all diejenigen, die meinen tollen Clubeintrag noch nicht haben sollten. Näheres dazu findet ihr auf unserer Homepage www.sd4fun-travellers.de, dort kann man sich jetzt sogar für einen Newsletter eintragen. Obwohl ich mir ja gar nicht vorstellen kann, das es noch Tänzer geben sollte, die noch nicht bei uns waren.

Ich muss sagen, dass mir dieser Job als Club-Stempel richtig gut gefällt. Zweimal im Jahr jeweils für einen Tag richtig hart arbeiten ist zwar echt Stress. Aber danach gebührt mir als wichtigstem Teil dieses Clubs eben auch immer wieder ein ordentlicher Luxusurlaub. Nur bitte diesmal nicht so eine kleine Pension – ich wünsche ein Fünf-Sterne-Wellness-Hotel – mit Strand!